Öffentlichkeitsbeteiligung
in der Landeshauptstadt München

Verbesserung Fahrradweg Bodenseestraße

Vorschlagstext
Die Radwegnutzungspflicht (VZ 240) in der Bodenseestraße zwischen Ehrenbürger Straße und Aubinger Straße sollte aufgehoben werden und durch Gehweg, Radverkehr frei (VZ 239, Zusatzzeichen VZ 1022-10) ersetzt werden.
Begründung:
Von Westen kommen (Gilching, Germering, oder weiter westlich) bis zur Innenstadt ist die Bodenseestraße und Landsberger Straße die direkteste Verbindung und dadurch für BerufsfahrradpendlerInnen eine wichtige Verkehrsachse. Zwischen Gilching und Freiham sowie ab Pasing bis in die Innenstadt ist der Fahrradweg überwiegend gut nutzbar. In Aubing zwischen der Ehrenbürger Straße und der Aubinger Straße ist der Weg eine Katastrophe!
a) die Bodenbeläge sind in einem sehr schlechten Zustand
b) durch die vielen Ausfahrten entstehen sehr häufig gefährliche Situationen, da sich der MIV ohne auf Fahrradverkehr zu achten auf den Radweg stellt um in die Bodenseestraße abzubiegen
c) durch die Allee ist der Weg in der Nacht und im Winter sehr dunkel, die Straßenbeleuchtung beleuchtet nur die Straße und nicht den Fahrradweg
d) der Weg ist sehr schmal, es gibt regelmäßig Konflikte zwischen FußgängerInnen und FahrradfahrerInnen, da ein Nebeneinander nicht möglich ist
e) die Wege sind im Winter nicht geräumt, das erhöht die Probleme mit den Bodenbelag und den anderen Verkehrsteilnehmern (a, b, d)
Erwartete Konsequenzen:
MIV: sehr geringe Nachteile, in der Unterführung Westkreuz gilt die Regelung bereits; zwischen Unterführung Westkreuz und Limesstraße ist die Bodenseestraße breit genug, dass FahrradfahrerInnen jederzeit mit ausreichenden Abstand überholt werden können; im Bereich zwischen Limesstraße und Ehrenbürgerstraße ist meist stockender Verkehr, die Verzögerung ist gering.
FußgängerInnen: Verbesserung, da die schnellen Fahrradfahrer teilweise auf die Straße ausweichen können
Fahrradfahrende die weiterhin den Gehweg, Fahrradverkehr frei nutzen: sehr geringe Verbesserung, da schnell fahrende Fahrrad und EBike FahrerInnen auf die Straße ausweichen können
Fahrradfahrende, die die Straße regulär nutzen dürfen: große Verbesserungen, da die Gefahren oben reduziert würden und durch bessere Beleuchtung, Straßenbelag und Sichtbarkeit die Sicherheit stark steigen würde.
Resümee: durch sehr wenig Aufwand sind Verbesserungen für viele VerkehrsteilnehmerInnen möglich ohne die Situation für andere deutlich zu verschlechtern.
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